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FOKUS & VERNUNFT. RÖHRBEIN.

Werkstatt · 05.09.2026

Wenn das echte Leben den Fahrplan schreibt

Manchmal sitzt man in der Fahrerkabine, blickt durch die Frontscheibe und denkt sich nur: Das glaubt mir später kein Mensch. Genau aus diesen Augenblicken heraus habe ich die Idee zu „Komm, ich nehm Dich an die Hand!“ entwickelt. Zwischen Dauerrot an den Ampeln, hektischen Fahrgästen an der Tür und den kleinen, unbezahlbaren menschlichen Schmunzel-Momenten des […]

Manchmal sitzt man in der Fahrerkabine, blickt durch die Frontscheibe und denkt sich nur: Das glaubt mir später kein Mensch. Genau aus diesen Augenblicken heraus habe ich die Idee zu „Komm, ich nehm Dich an die Hand!“ entwickelt. Zwischen Dauerrot an den Ampeln, hektischen Fahrgästen an der Tür und den kleinen, unbezahlbaren menschlichen Schmunzel-Momenten des Alltags sammeln sich Schicht für Schicht Geschichten an. Sie sind viel zu schade, um nur beim Schichtwechsel kurz erzählt zu werden. Ich schreibe keine trockene Dienstanweisung für die Straßenbahn, sondern fange den ungeschminkten Alltag ein – genau da, wo die Tram rollt und die Nerven eben auch mal blank liegen. Das Manuskript wächst mit jeder gefahrenen Runde weiter.

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